Mein Senf zur Corona-Krise

 

Ja, auch ich fühle eine Veranlassung meine Gedanken zu dieser Ausnahmesituation aufzuschreiben und mitzuteilen, da ich speziell im lokalen unternehmerischen Bereich Eigenverantwortung und konstruktive Handlungen nahezu kaum erkennen kann! Natürlich kann ich nur auf meinen jahrzehntelangen Erfahrungsschatz meines beruflichen und privaten Lebens zurückgreifen 😉

Was mir ganz besonders auffällt ist, dass nach der ersten Phase der auferlegten Beschränkungen im wirtschaftlichen Bereich es ausnehmend viele EPUs (Einzelpersonenunternehmen) verabsäumt haben

  • die für sie geltenden gesetzlichen Rahmenbedingungen zu erarbeiten
  • sich zu informieren, welche Form der Unterstützung sie erhalten können
  • aktiv zu sein auf ihren Social-Media-Kanälen um mit der Kundschaft in Kontakt zu bleiben
  • Möglichkeiten des Online-Verkaufs zu präsentieren
  • sich in den örtlichen “Listen”, die online verfügbar gemacht wurden, mit ihrem Angebot einzutragen
  • das Waren- oder Dienstleistungsangebot an den aktuellen Bedarf anzupassen
  • kreative Flexibilität an den Tag und in die Arbeit zu legen

Diese Liste lässt sich nahezu endlos fortsetzen und ist natürlich individuell abzustimmen.

Ich komme mir zeitweise vor, wie in einem meiner zahlreichen Trainings mit arbeitssuchenden Menschen, die dermaßen im gedanklichen Sumpf stecken, dass es schier unmöglich scheint, sie auch nur für einen Moment aufzurütteln.

Dass Ängste existenzieller Natur einhergehend mit der Furcht vor diesem Virus uns zeitweise lähmen können, wissen wir. Es liegt jedoch ausschließlich an uns selbst, wie wir da mit dem geringst möglichen Verlust durchkommen. Wie wir unsere psychische Gesundheit in dieser Not bestmöglichst erhalten!

Vor allem als Unternehmer/in gilt es Abstriche zu machen und Entscheidungen zu treffen, denn sich dem allgemeinen Jammern hinzugeben und tatenlos zusehen, wie die eigene Lage aussichtsloser wird, geht absolut in die falsche Richtung!

Dieser unsichtbare Feind namens COVID-19 ist weitaus furchterregender als materielle Einbußen oder wirtschaftlicher Verlust, denn die Macht- und Hilflosigkeit ihm gegenüber ist unfassbar schrecklich. Dieses Virus kann uns das Leben nehmen, wenn wir verabsäumen uns zu schützen. Materieller Verlust lässt sich ausgleichen, lässt sich über kurz oder lang verschmerzen. Es gibt Hilfen, Unterstützungen und gesetzliche Bestimmungen, die diese Ereignisse erleichtern.

Meine unverwüstliche Gabe nach dem Fallen relativ rasch wieder aufzustehen, die Dinge beim Schopf zu packen, resultiert aus unzähligen kleinen und großen Notlagen meines Lebens. Dieser Funke springt normalerweise über  beim Lesen meiner Worte,  meines Senfs 🙂

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